Herzlich willkommen zu den Orgelkonzerten bei Kerzenlicht in der Kirche St. Luzi

Rückblick

An den vier Adventssonntagen 2025 erwarteten unsere treue Zuhörerschaft vier wundervolle Orgelkonzerte in der stimmungsvollen, nur von Kerzen beleuchteten Kirche St. Luzi in Chur. Alle vier Konzerte waren sehr gut besucht. 

Das Eröffnungs- und das Abschlusskonzert gestaltenten traditionsgemäss die beiden Churer Gastgeber Andrea Kuratle und Stephan Thomas. Als Gäste durften wir Andreas Jud aus Schaffhausen und Sonja Betten aus Hergiswil willkommen heissen.

Um die langjährige Tradition der Orgelkonzerte im Advent fortführen zu können, sind wir weiterhin auf die Unterstützung von Sponsoren und Gönnern angewiesen.

IBAN: CH06 0077 4000 2417 3240 0, Orgelfreunde St. Luzi, Rabengasse 7, 7000 Chur

Wir danken herzlich unseren Sponsoren:

Stiftung Dr. Valentin Malamoud

Graubündner Kantonalbank

Stiftung Lienhard-Hunger
Stiftung Duri Sialm
Kanton Graubünden
Stiftung M.O. Winterhalder
Stiftung Casty-Buchmann
Ausblick
Konzerte 2026

Sonntag, 29. November 2026, 17:00 Uhr

Noch offen

Sonntag, 6. Dezember 2026, 17:00 Uhr

Johannes Ebenbauer, Wien

1991 bis 2005 Domkapellmeister am Stephansdom in Wien mit künstlerischer und organisatorischer Leitung aller Ensembles am Dom, in der Liturgie und in Konzerten: Kantorei, Vocalensemble, Domchor, Solistenensembles, Choralschola, Domorchester, Orgeldienste – dabei Zusammenarbeit mit ORF Rundfunk und Fernsehen – ab 1998 permanent live auf Radio Klassik Stephansdom.

Seit 2010 Organist an der Wiener Franziskanerkirche mit dem jährlichen Orgelkonzertzyklus „Quintessenz“ an der Wöckherl-Orgel aus 1642Kurator dieser erstrangigen historischen Orgel.

2012 Habilitation im Fach Orgel und Improvisation, 2013 Berufung zum Universitätsprofessor für Orgel und Improvisation an der mdw in der Nachfolge von Peter Planyavsky.
Ab 2020 Leiter des Instituts für Orgel, Orgelforschung und Kirchenmusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Einladungen zu Festivals im In- und Ausland als Organist und Improvisator sowie als Dirigent – oft mit den von ihm gegründeten Ensembles Barockorchester J.J. Fux, Cappella Albertina und Vocalconsort, sowie in diversen Ensemblebesetzungen – des Öfteren mit Siegfried Koch (Barocktrompete & Zink) und Georg Gratzer (reed-instruments).

Konzertreisen führten ihn in letzter Zeit beispielsweise in die Tschaikowsky Philharmonie in Moskau, die Philharmonie Bratislava, in die Ukraine (Opernhaus Odessa), die Schweiz (Baden/Zürich, Klosterkirche Rheinau), nach Israel (Jerusalem), Litauen (Klaipeda und Vilnius), nach Bulgarien, Italien, Slowenien, Kroatien, Andorra, sowie an viele bedeutende Orgeln in Deutschland und Österreich – z.B. an die Silbermann-Orgeln im Dom zu Freiberg, an die Holzhey-Orgel in Ravensburg/Weissenau oder an die Bruckner-Orgel im Stift St. Florian in Oberösterreich, an die Kreuzkirche in Dresden und an die Nikolaikirche in Leipzig.
Einladungen zu Orchesterdirigaten beispielsweise nach Sofia und Varna (BGR) mit Werken von Beethoven, Mozart, Paganini, Bach, Händel u.a.

Sonntag, 13. Dezember 2026, 17:00 Uhr

Andrea Kuratle, Chur

Andrea Kuratle ist im bündnerischen Igis aufgewachsen. Nach dem Lehrerseminar in Chur unterrichtete er während drei Jahren in seiner Heimatgemeinde Primarschulklassen und leitete dort den Gemischten Chor. Sein Musikstudium an der Musikhochschule Zürich mit dem Hauptfach Orgel bei Rudolf Scheidegger schloss er mit dem Lehrdiplom und mit der Konzertreifeprüfung mit dem Prädikat „mit Auszeichnung“ ab. Gleichzeitig erwarb er am Konservatorium Luzern das Klavierdiplom. Nach einem Nachdiplomstudium in Hamburg mit dem Schwerpunkt barocke norddeutsche Orgelmusik und mehrjährigen Lehrtätigkeiten am Bündner Lehrerseminar und an der Kantonsschule Sargans folgte an der Musikhochschule Luzern das Studium für Schulmusik II.
Andrea Kuratle ist heute Musiklehrer an der Bündner Kantonsschule Chur  und Organist bei der reformierten Kirchgemeinde Chur (Comanderkirche). Er ist ein gefragter Konzertorganist für Auftritte mit Chören, als Begleiter und als Solist. Nebenberuflich macht Andrea Kuratle Stadtführungen für Chur Tourismus. In guter Erinnerung sind neben seinen Orgelkonzerten und seinen Konzerten und Auftritten mit Kantonsschulklassen die zahlreichen Aufführungen mit seinen Chören. Es gelingt ihm immer wieder Menschen für grosse Musikprojekte zu motivieren und zu begeistern. Besondere Beachtung fanden die Aufführungen mit der Kammerphilharmonie Graubündenden und dem Bündner Singkreis, den er während vierundzwanzig Jahren leitete: Das Requiem von Duruflé, die Oratorien Elias und Paulus von Mendelssohn, die h-moll-Messe von J.S Bach, die Oratorien Messias und Israel in Egypt von Händel, die Jahreszeiten von J. Haydn, das Requiems von G. Verdi, die As Dur Messe von F. Schubert, das Requiem von J. Rutter, die Sunrise Mass von O. Gjeilo, die Misa Tango von Bacalov und das Gloria von Karl Jenkins standen unter seiner Leitung.
Andrea Kuratle erhielt 1997 für seine Arbeit den Förderpreis des Kantons Graubünden.

 

20. Dezember 2026, 17:00 Uhr

Stephan Thomas, Chur

Stephan Thomas wurde 1962 in Chur geboren, wo er auch aufgewachsen ist und die Schulen besucht hat, unterbrochen von einem kurzen Abstecher nach Genf (1972/73). An der Bündner Kantonsschule absolvierte er die Matura und studierte anschliessend am Konservatorium Zürich die Fächer Orgel (Janine Lehmann, Rudolf Scheidegger), Klavier (Rita Kägi), Klavierpädagogik (Erna Ronca), Chorleitung (Klaus Knall) und Musiktheorie (Hans Ulrich Lehmann). Nach bestandenem Lehrdiplom für Orgel begann er ein Phil I-Studium an der Zürcher Universität mit den Fächern Geschichte und Musikwissenschaft; gleichzeitig bereitete er sich auf die Konzertreifeprüfung Orgel und das Theorielehrerdiplom vor. Nach seiner Wahl zum Organisten der Churer Stadtkirche St. Martin änderte er seine Berufsziele; er gab die Idee einer Laufbahn als Historiker auf und beschloss, sich hauptberuflich der Musik zu widmen. In der Folge schloss er die beiden noch laufenden Studien an der Musikhochschule (Theorie und Konzertfach Orgel) mit den Diplomen ab. Er änderte die Fächerkonstellation seines Universitätsstudiums und lizenzierte später in Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Geschichte der Neuzeit. Neben seiner Erwerbstätigkeit nahm er mehrere Jahre regelmässig weiterbildenden Unterricht bei Pierre Cogen, dem Titularorganisten der Basilique Ste-Clotilde in Paris. Zudem besuchte er eine Kulturmanagement-Ausbildung am Stapferhaus auf Schloss Lenzburg. Frühere Stationen auf pädagogischem Gebiet waren das Bündner Lehrerseminar in Chur, das Konservatorium Schaffhausen und die Berufsabteilung Klassik der Musikakademie St. Gallen.

Informationen

Kirche St.Luzi Chur, Alte Schanfiggerstrasse 7/9
Konzertdauer ca. eine Stunde
Eintritt frei, Kollekte

 

Disposition der Mathis-Orgel von 1966

Hauptwerk:
Bourdon 16′
Prinzipal 8′
Octav 4′
Octav 2′
Mixtur 1 1/3′
Trompete 8′
Flöte 8′
Flöte 4′
Rückpositiv:
Gedackt 8′
Rohrflöte 4′
Prinzipal 4′
Flöte 2′
Sesquialtera 2 2/3′ 1 3/5′
Scharf 1′
Krummhorn 8′
Pedal:
Subbass 16′
Prinzipal 8′
Bourdon 8′
Octav 4′
Mixtur 2 2/3′
Dulcian 16′
Zink 8′
Brustwerk:
Gedackt 8′
Flöte 4′
Prinzipal 2′
Quint 1 1/3′
Zimbel 1/2′
Vox humana 8′
Regal 16′
Tremolo

Orgelbau Mathis 1966

Koppeln: HW-P, RP-HW, BW-HW
Traktur: rein mechanisch
Umfang: Manual C-g»‘, Pedal C-f‘
Stimmung: a‘ 440 Hz, Temperatur leicht ungleichstufig

 

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